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Sehenswertes - Kulturerbe

 

Der Alte Hafen

 

Seit dem 13. Jahrhundert liegt der Hafen von La Rochelle inmitten der Stadt. Es ist wahrscheinlich, dass  er von Anfang an als befestigte Anlage erbaut worden war. Die heute noch bestehenden Türme stammen aus dem 14. und dem 15. Jahrhundert. Sie überstanden die Schleifung der Stadtmauern nach der Belagerung von 1628. Sie flankieren die Hafeneinfahrt: der Turm Saint-Nicolas - der höchste der drei - und der Turm der Ketten, die den feindlichen Schiffen die Einfahrt in den Hafen verwehrten, und schließlich, weiter an der Stadtmauer entlang, der Turm der Laterne, der als Leuchtturm und als Verteidigungsstützpunkt genutzt wurde.

 

Die Straßen mit ihren Bogengängen

 

Eine der schönsten Eigenheiten von La Rochelle ist ohne Zweifel die Architektur, die von zahlreichen Straßen mit Arkaden ihre besondere Prägung erhält; diese Besonderheit verdankt die Stadt ihrem Status als Handelsstadt. Von jeher wollten die Händler ihre Waren ausstellen können, ohne sie den Launen der Witterung aussetzen zu müssen. Dafür wurde von der Gemeinde eine Gebühr für die Nutzung des Raums unter den Bogengängen zu kommerziellen Zwecken erhoben.

 

Mittelalterliche Häuser und Villen

 

Der architektonische Reichtum von La Rochelle zeigt sich vor allem an den Häusern aus dem 15. und dem 18. Jahrhundert in den Straßen der Innenstadt: Holz mit Schieferverkleidung für die mittelalterlichen Häuser, Vielfalt der Fassaden mit behauenen Steinen aus dem 16. und 17. Jahrhunderte, Schlichtheit und Noblesse der großen Patrizierhäuser der Reeder aus dem 18. Jahrhundert.  

 

Die „Grande Horloge“  („Die große Turmuhr“)

 

Ehemaliges Tor der Stadtmauer, die den Hafen von der Innenstadt trennte. In der massiven Basis aus dem  14. Jahrhundert gab es zwei Durchgänge: einen für die Fußgänger und einen weiteren für Pferdewagen. 1672 wurden die beiden Eingänge zu einem einzigen verbunden.

Desgleichen wurden 1746 die Tourellen-Dächer durch eine Kuppel mit Pilastern, Säulen und Weltkarten und Fahnen tragenden Putten ersetzt.

 

Das Haus des Henri II.

 

Dieses Haus wurde für Hugues Pontard, dessen Sohn François 1567 Bürgermeister von La Rochelle wurde, im Renaissance - Stil mit zahlreichen Säulen, Giebeln und Kassettendecken gebaut. Ein Meisterwerk der damaligen Baukunst! Die übereinander liegenden Galerien sind in Wirklichkeit nur schmale Gänge, die in Verlängerung des Treppenturms die Wohnung im rechten Flügel mit dem Arbeitstrakt im Obergeschoss des Pavillons links verbinden.

Die Fassade ohne wirkliche Tiefe ist daher nur eine Kulisse, der Traum eines Architekten,  dessen Dächer und Dachgauben für die Gäste des Huges Pontard einen wundervollen Wohnraum über dem Garten vortäuschen: ein außergewöhnliches und einzigartiges Werk in der Geschichte der französischen Renaissance.

 

Das Hotel de la Bourse

 

Sitz der Handelskammer von 1760 bis 2002.

Gebäude im reinsten Stil des achtzehnten Jahrhunderts mit zwei Flügeln, die von einer Säulengalerie um einen Innenhof verbunden werden. Auf der Mitte des Hofes eine Windrose, die Fassade des Hauptgebäudes ist mit Trophäen, Anker, Ruder, Sextanten  als Huldigung an den Seeverkehr dekoriert, der die Quelle des Reichtums von La Rochelle darstellte.

Die Schönheit dieses Gebäudes beruht auf der vollkommenen Ausgewogenheit seiner Proportionen und der harmonischen Einfachheit der Linien, die es zu einem der vollendetsten Bauwerke von La Rochelle machen.

 

Der Justizpalast

 

Das Gebäude, das im 18. Jahrhundert am Standort des alten, von Heinrich IV. errichteten Justizpalastes erbaut wurde, wurde am Anfang der Revolution fertiggestellt. Nachdem die heraldische Lilie auf der Fassade zerstört worden war, ist die neue, von den Revolutionären gewählte Inschrift  heute noch zu sehen: "Tempel der Justiz unter der Herrschaft von Freiheit und Gleichheit, Jahr II der Französischen Republik ".

Der Bau, dessen mächtige Säulen aus einem Guss bis zum Gesims in die Höhe streben, ist im korinthischen Stil gehalten. Im Inneren sind noch ein Korridor aus Ziegeln und Steinen sowie mehrere Türen des ersten Baus aus dem Jahr 1604 erhalten geblieben. Das Gebäude würde freistehend wohl besser zur Geltung kommen, dennoch wirkt es durch die später angebauten Vorhallen eindrucksvoll.

 

Die Kirche Saint Sauveur

 

Nachdem die ursprüngliche Kirche 1418 abgebrannt war, wurde sie im spätgotischen Stil wiederaufgebaut;  nur der Glockenturm und ein Teil des Portals sind heute noch zu sehen. Von 1650 bis 1669 wurde Saint-Sauveur wieder aufgebaut, jedoch im Jahre 1705 brannte der Bau erneut nieder, mit Ausnahme der Fassade. Nach all diesen dramatischen Ereignissen steht nun noch ein einfaches Gebäude, dessen Innenraum mit seinen Kreuz- und Netzgewölben seinen ganz besonderen Charme hat.
Die Kirche Saint Sauveur wurde am 7. Dezember 2008 nach 13 Jahren Restaurierungsarbeiten wieder neu eröffnet.

 

Die Kathedrale

 

öNach der Belagerung von 1628 und dem Sieg der Katholiken befanden letztere es für nötig, die ehemalige protestantische Hochburg in ein katholisches Bistum umzuwandeln. Die Diözese brauchte also eine Kathedrale.

Jacques Gabriel machte erste Pläne, starb aber 1742, kurz vor der Grundsteinlegung. Sein Sohn und Nachfolger, Jacques-Ange Gabriel, leitete die Bauarbeiten aus der Ferne, im Jahre 1773 mit Hilfe eines Ausschusses, dem auch Soufflot angehörte. Die Arbeit musste wegen Geldmangel immer wieder unterbrochen werden. Endlich konnte der Bischof Crussol d’Uzès die Kathedrale im Jahr 1784 weihen. Im Inneren sind unter anderem die Malereien in der Kuppel, die von William Bouguereau im 19. Jahrhundert ausgeführt wurden, und die Ex-votos in der Kapelle der Seeleute aus dem 17. und 18. Jahrhundert sehenswert.

 

Der Glockenturm Saint Barthelemy

 

An der Ecke der Straßen Pernelle und Aufrédy steht ein gotischer Glockenturm des fünfzehnten Jahrhunderts.
Er gehörte zu der im Jahre 1568 zerstörten Kirche Saint-Barthélemy, in der jedes Jahr am Tag des heiligen Quasimodo der Bürgermeister von La Rochelle gewählt wurde.

 

Bahnhofsgebäude von La Rochelle  

 

Dieses ist der letzte der von 1910 bis 1922 von der staatlichen französischen Eisenbahngesellschaft erbauten „Monumental-Bahnhöfe“.  Damals bestach das Projekt durch sein Ausmaß -  für eine Stadt, die nur wenig mehr als 30000 Einwohner zählte.
Der Turm, höher als die Türme des Hafens, machte viel von sich reden.  Die Fassade des  Bahnhofs ist mit symbolträchtigen Jakobsmuscheln, Fischen und Krabben dekoriert.



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